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Prophet Ilja

Tadeusz Słobodzianek

T E A T R   T R O T A M O R A

EINE UNWAHRSCHEINLICHE GESCHICHTE IN XIV. SZENEN

Im Stück Profet Ilja sind unterschiedliche Elemente ineinander verflochten: Farce, Posse, poetisches Drama und Tragikomödie.
Der Dramatiker analysiert in seinem Stück ganz subtil den Religionsfanatismus, der zweifelsohne im Religionsverbrechen endet, das so genannte einfache Leute verüben. Der Autor zieht mit scharfer Kritik gegen scheinheilige Frömmigkeiten los und warnt vor der Gefahr kritikloser Faszination durch falsche Mythen und Propheten, denn in jeder, scheinbar noch so unschuldigen, Idee lauert das Böse. In einer Welt des Amüsements, in einer Welt ohne Wertvorstellungen, stellt der Autor fundamentale Fragen nach dem Sinn der Welt, nach den Beziehungen zu Gott, zur Geschichte, zur Ideologie und zum Mitmenschen.
»Leute, diese Welt ist so groß, Leute, und so viel Platz gibt es in ihr. Leute, und im Himmel gibt es so viel Platz, Leute, dass jeder glauben kann, Leute, was er will!« aus: Profet Ilja
Mehrsprachige Aufführung mit deutscher Übertitelung.

Regie: Marjan Stikar | Musik: Jozej Stikar | Kostüme: Elena Fajt | Visuals: Rudi Melcher | Lichttechnik: Izidor Sticker | Dramaturgieberatung: Simona Ješelnik

Mit: Toni Isopp, Martina Kanzian, Martin Koren, Karlej Krautzer, Mihi Mischkulnig, Drago Pörtsch, Hanca Pörtsch, Jozi Spitzer, Karin Spitzer-Simonitsch, Zalika Steiner, Breda Sticker, Tonej Sticker, Rozka Tratar, Hanzej Wuzella, Janko Zwitter